Die Donau
Nicht nur in der Umgebung von Tübingen
Die Donau hat zwei offizielle Quellflüsse.
Die Breg entspringt an der Martinskapelle auf 1078 m NHN in der Nähe von Furtwangen.
Die Brigach entspringt auf 925 m NHN am Hirzbauernhof in der Nähe von St. Georgen im Schwarzwald.
Bei Donaukilometer 2780 östlich von Donaueschingen vereinigen sich Brigach und Breg zur Donau.
Eine der Donauversickerungen befinden sich bei Donaukilometer 2753,5 zwischen Immendingen und Möhringen.
Bei Fridingen mündet die Bära vom Lochen kommend bei Donaukilometer 2728,65 in die Donau. Zwei naturräumliche Besonderheiten kennzeichnen das Bäratal. Das Tal wurde am Lochen geköpft, der Oberlauf wurde komplett abgetragen. Das Gebiet des ehemaligen Oberlaufs entwässert heute zum Neckar. Zusätzlich verfügt das Bäratal über namhafte Sinterkalkvorkommen.
Zwischen Fridingen und Inzigkofen liegt das sogenannte Donautal mit den berühmten Schaufelsen. Die Donau durchschneidet antecendent die Schwäbische Alb.
Bis Beuron wird die Irndorfer Hardt umflossen, auf der Schotter gefunden wurden, die auch am Vorderrhein oberhalb von Disentis in Graubünden vorkommen. Wie an der Gutach bzw. Wutach, Hebung zwischen Buchberg und Eichberg bei Blumberg, wurden auch hier während der Eiszeiten das Relief und damit die Zuflüsse zur Donau stark verändert.
Werenwag
und Thiergarten sind sehenswert.
Die Donau hat wegen des geringeneren Gefälles an Einzugsgebiet verloren und zum Rhein sowie Neckar abgegeben.
Schloss Sigmaringen bei Donaukilometer 2.670.
Ehingen an der Donau: Ehemaliges Heilig-Geist-Spital
Ehingen an der Donau: Die Donau
Ulm: Schiefes Haus in der Schwörgasse
Ulm: Das Fischerviertel
Ulm bei Donaukilometer 2588: Münster und Metzgerturm
Ab Donaukilometer 2414 bei Kehlheim ist die Donau schiffbar.
Die Steinerne Brücke in Regensburg, Donaukilometer 2385, über die Donau
Die Drei-Flüsse-Stadt Passau bei Donaukilometer 2225,2: Donau, Inn und Ilz
Die Schlögener Schlinge (Oberösterreich) zwischen den Donaukilometern 2186,5 und 2180,5.
In der Umgebung von Melk bei Donaukilometer 2036 werden die variskische Gebirgsbildung durch das Waldviertel, einem Teil der böhmischen Masse, das Tertiär durch die Ostalpen und das Quartär durch die eiszeitlichen Formen vertreten. Die Schmelzwassermassen legten die Donau durch den Südausläufer des Waldviertels, dem Tor zu den Donauländern, nach rund 850 Flusskilometern unterhalb von Donaueschingen.
Östlich von Wien liegt die Hainburger Pforte zwischen Hundsheimer Berg, Schlossberg und Braunsberg nutzte die Donau wohl früher einmal.
Östlich von Wien liegt die Porta Hungarica zwischen dem Braunsberg in den Hainburger Bergen, dem einzigen österreichischen Karpatenteil, und dem Thebener Kogel in den Kleinen Karpaten.
Heute tritt die Donau tritt nach der Marchmündung an der Burgruine Theben bei Donaukilometer 1880,3 in das Pannonische Tiefland ein.
Die erste Stadt im Pannonischen Tiefland ist die slowakische Hauptstadt Bratislava bei Donaukilometer 1868,7. Im Bild der Burghof der Brezalauspurc (Preßburg, Pozsony, Prešporok), wie die Burg im großmährischen Reich hieß.
Östlich von Bratislava teilt sich die Donau in verschiedene Arme und bildet zwei Inseln. Das Große, zur Slowakei zugehöhrig, und das Kleine, ungarische Schütt. Im Bild das Kleine Schütt bei Mosonmagyarovár. Vorbei an Győr, Komárom und Esztergom erreicht sie das Donauknie und biegt nach Süden ab.
Blick vom Gellerthügel auf die Zitadelle, Buda und Pest bei Donaukilometer 1647.
Von Budapest fließt die Donau weiter in südliche Richtung. Größere Städte sind Dunáújváros und Baja. In Kroatien liegt Vukovar. Allmählich biegt die Donau wieder nach Osten. In Serbien liegen an der Donau Novi Sad, Beograd bei Donaukilometer 1170 und Smederevo. Zwischen Novi Sad und Beograd fließt die Donau nördlich an dem kleinen Gebirge Fruška Gora vorbei. Peterwardein, Smeredevo und die Burg Golubac bei Donaukilometer 1040 sind bedeutende Festungsanlagen.
Die Karpaten werden zwischen dem Banater und dem Serbischen Erzgebirge durchschnitten. Diese Schlucht heißt Eisernes Tor ( nicht mit dem Banater Eisernen Tor zu verwechseln ). Bei Dobreta - Turnu Severin tritt die Donau wieder aus den Karpaten aus.
Dort befindet sich ein bedeutender Staudammm, durch den der Wasserspiegel im Eisernen Tor erhöht wurde. Ostwärts fließend ist die Donau auch Grenze zwischen Bulgarien und Rumänien. Es gibt dort nur zwei Brücken über die Donau eine bei Vidin bei Donaukilometer 795,3 und eine bei Ruse.
Bei Călăraşi liegt dann die Donau auf beiden Ufern in Rumänien. Sie wendet sich an der Dobrudscha vorbei nach Norden. Dort liegen die beiden Industriestädte Brăila und Galaţi.
Wieder biegt die Donau nach Osten ab, berührt Moldawien in Giurgiulești auf einer Länge von 600 m und bleibt bis zur Mündung im Donaudelta Grenzfluss zwischen Rumänien und der Ukraine.
Bei Sulina, Donaukilometer 0, wird das Schwarze Meer erreicht.
Die Donau hat ein Flußsystem von europäischer Bedeutung.
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